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Skandalöses Urteil des LG Dortmund

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Aktuell

Freitag, 09. Juni 2017 um 14:01 Uhr

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Dowes sollen nach Stundenplan rauchen

 „Überraschung im Prozess um den Raucherstreit von Dortmund-Grevel“, schreiben die Ruhr Nachrichten, „anders als das Amtsgericht hat das Landgericht am Donnerstag entschieden, dass ein Raucher-Ehepaar ab sofort nur noch zu festgelegten Zeiten auf der eigenen Terrasse qualmen darf.“

Ehepaar Dowe

Keine Überraschung für das Netzwerk Rauchen, denn wir begleiten das Ehepaar Andrea und Dirk Dowe seit Jahren bei diesem Rechtsstreit. Verschiedene Nachbarn ziehen seit Jahren gegen die erwerbsunfähigen Hauseigentümer zu Felde, wollen sie offenbar wegmobben. In erster Instanz waren die öffentlichkeitsscheuen Kläger noch unterlegen, die Amtsrichterin hatte bei einem Ortstermin keine Geruchsbelästigung auf deren Grund und Boden wahrgenommen.

Welche anderen Erkenntnisse hat also der Richter am Landgericht Steven Kensy gewonnen? Keine handfesten, er hat lediglich eine Fülle von Zeugen zu Wort kommen lassen, die allesamt von den Klägern benannt waren – ganz überwiegend deren Familienangehörige. Deren Aussagen kann man sich ausmalen. Die vorgeschlagenen Zeugen der Beklagten – darunter neutrale Polizisten – schienen dem jungen Richter (offenbar ein Antiraucher) keine Befragung wert. Der alte römische Rechtsgrundsatz, dass beiden Seiten Gehör zu verschaffen ist, wurde also in der Prozessführung geschändet.

 Das erinnert an den Fall Friedhelm Adolfs. Der Düsseldorfer Rentner sollte wegen Rauchens seine Wohnung verlieren, entsprechende Urteile basierten aber auf einer „unter Verletzung prozessualer Vorschriften erfolgten Tatsachenfeststellung“, wie der Bundesgerichtshof (BGH) zurecht monierte. Am Düsseldorf Amts- und Landgericht war unseriös und voreingenommen gearbeitet worden. Nach dem Wiederaufrollen des Prozesses obsiegte Adolfs verdientermaßen.

Wird das im Fall Dowe ähnlich kommen? Laut WDR wäre höchstens noch eine Verfassungsbeschwerde möglich, aber das stimmt nicht ganz. Das Dortmunder Landgericht hat die Revision zwar nicht zugelassen, aber dagegen lässt sich Beschwerde einlegen, dann ist wieder der BGH am Zug. Netzwerk Rauchen erwartet eine klare Korrektur dieses Schandurteils. Denn Rauchen auf der eigenen Terrasse kann nicht zu bestimmten Uhrzeiten verboten werden, nur weil – Schiller – „es dem bösen Nachbarn nicht gefällt“.

Leider wird sich durch die Medienmeldungen über das Urteil der ein oder andere Antiraucher und Nachbarmobber ermutigt sehen, abstruse Klagen einzureichen. Nicht nur der Fall Adolfs sollte ihn eines Besseres belehren.

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Wer bedroht hier die Entwicklung?

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Aktuell

Mittwoch, 31. Mai 2017 um 14:37 Uhr

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Weltantirauchertag unterbietet sich wieder selbst

 Am 30. Mai ist bekanntlich der Weltuntergang, und einen Tag später kommt’s noch schlimmer, heute wird der alljährliche „World No Tobacco Day“ begangen – im Deutschen irreführend Weltnichtrauchertag genannt. Mit dem Nichtrauchen hat er nämlich nichts zu tun – sonst wäre so sinnlos wie ein Weltnichtschwimmertag –, es geht vielmehr um die Bekämpfung des Tabakgenusses, die mit den beiden bewährten Mitteln Lügen und staatlicher Zwang betrieben wird.

No-Who-Day

Seit inzwischen 30 Jahren veranstaltet die Weltgesundheitsorganisation (WHO), Spitze im Netz der globalen Tobacco Control (euphemistisch für schrittweises Ausrotten des Rauchens), diesen von weltweit fast sämtlichen Menschen zurecht ignorierten Tag. Das diesjährige Motto lautet: „Tabak – eine Bedrohung für Entwicklung“ – Entwicklung hier gemeint wie bei Entwicklungshilfe. Die „tabakfreie Welt“ und damit die Vernichtung eines Lebensstils soll also ein Vorankommen der Menschheit sein. Abstrus, denn das würde uns zurück ins Mittelalter katapultieren, als in der ‚Alten Welt‘ der Tabak noch unentdeckt war. Doch nur die Moderne und die Entfesselung des Menschen können Fortschritt bedeuten. Der Aberglauben vom Raucher als Brunnenvergifter (Passivrauch-Hoax) und Volksschädling (vermeintliche wirtschaftliche Kosten) gehört vielmehr in eine Zeit, als man die Erde noch für eine Scheibe hielt.

Wenn in Entwicklungsländern mehr geraucht wird, spricht das für steigenden Lebensstandard und mehr Wahlmöglichkeiten. Und wenn der Tabakanbau Agrarländer voranbringt, ist das zu begrüßen. Die WHO bringt hingegen niemanden voran. Deren scheidende Chefin „hat Nordkorea für seine niedrige Fettleibigen-Rate gelobt, den philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte zu seiner harten Hand gegen das Rauchen gratuliert und auf den Ebola-Ausbruch in Westafrika 2014 nicht angemessen reagieren, weil sie in Moskau bei einem Gipfeltreffen zu E-Zigaretten war“.

Und das hängt nicht an einer Person, sondern ist strukturell bedingt, die Organisation agiert als der Wurmfortsatz anglopuritanischer Länder, einschlägiger Pharmakonzerne und des spendablen Antirauchers Bill Gates. „Statt sich den nötigsten Fragen in armen Ländern zu widmen, verwendet die WHO ihre Ressourcen insbesondere für Lifestyle-Regulierung.“ Wenn jemand die Entwicklung der Menschheit hemmt, dann die Gesundheitsfaschisten, die individuelle Freiheit negieren und Ungehorsam (z.B. unbeirrtes Rauchen) bekämpfen. Zeit für einen „No WHO Day“?

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alt

 

Es ist schon ein Kreuz…

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Aktuell

Dienstag, 09. Mai 2017 um 20:52 Uhr

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Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2017

Im größten deutschen Bundesland NRW wird am Sonntag das Landesparlament gewählt. Nach der Wahl 2012 hat die rot-grüne Koalition das Rauchverbotsgesetz verschärft, ein totales Rauchverbot für die Gastronomie, für Landesverfassungsorgane und für Spielplätze wurde zum 1. Mai 2013 eingeführt. Auf Schulhöfen darf nicht einmal bei außerschulischen Veranstaltungen wie Dorffesten geraucht werden. Die erwarteten Schäden sind eingetreten: Kneipensterben und Umsatzeinbußen mit Verlust an sozialen Treffpunkten und Arbeitsplätzen, Bußgelder und fortschreitende Diskriminierung der Raucher. Symbolfigur: Gesundheitsministerin Barbara Steffens von den Grünen Volkserziehern, eine glühende Sanitaristin. Mit reichlich Unterstützung der roten Helfershelfer um Ministerpräsidentin Kraft, die Abweichler in den eigenen Reihen auf Linie gezwungen haben.

 Telefonzelle-Notrufhebel-gemeinfrei

Telefonzelle-Notrufhebel / gemeinfrei

Die grünen Bevormunder und die angegrünte Lehrerpartei SPD sind zweifelsohne unwählbar. Aber was ist mit den anderen Parteien? CDU und FDP, die die in Teilen relativ maßvolle Rauchverbotsgesetzgebung ab 2007 verantwortet hatten, ließen 2013 den Elan vermissen, sich gegen maßlose Tabakbekämpfung einzusetzen. Dies musste das Aktionsbündnis „NRW genießt!“ (dem bis Ende 2014 auch Netzwerk Rauchen angehörte), schmerzlich spüren, als sie die Unterstützung für das damals geplante Volksbegehren verweigerten. Diese kam erfreulicherweise von der Piratenpartei, welche allerdings jetzt aus dem Landtag fliegen wird.

 Die CDU hat sich nicht einmal entblödet, vor wenigen Monaten den Passus aus ihrem Landtagswahlprogramm-Entwurf wieder zu streichen, das Rauchverbot zumindest für die Gastronomie lockern zu wollen. Es gab Gegenwind, und die Parteiführung ist sofort umgefallen. Spitzenkandidat Armin Laschet hat nämlich wenig Rückgrat und ist ein Grünen-Freund (z.B. von Özdemir und Cohn-Bendit aus ihrer Zeit im Europaparlament). Die FDP bekennt sich rhetorisch zu einer Liberalisierung, aber die Erfahrung aus der Vergangenheit – im Saarland ist sie 2009 zugunsten einer Regierungsbeteiligung mit den Grünen sofort umgekippt und hat ein totales Rauchverbot für die Gastronomie mitgetragen – lässt vermuten, dass Lindner & Co. mit dem Thema mal wieder nur Wählerstimmen sammeln wollen, ohne es zu ihrer Herzensangelegenheit zu machen.

Die AfD, die voraussichtlich erstmalig ins Landesparlament einziehen wird, wandte sich 2013 gegen das Totalverbot in NRW, hat sich dazu aber im aktuellen Wahlprogramm nicht geäußert. Laut Wahl-O-Mat möchte sie das absolute Rauchverbot in der Gastronomie lockern; die Linkspartei als einzige, die sonst noch im Landtag landen könnte, spricht sich gegen eine solche Liberalisierung aus.

Zu Ihrer Orientierung die Wahl-O-Mat-Ergebnisse im Detail, inklusiver irrelevanter Klein(st)parteien (Infos siehe hier).

Frage: "Die Betreiber von Gaststätten sollen selbst entscheiden dürfen, ob Rauchen in ihrem Lokal erlaubt ist."

Dafür: FDP, AfD, Piraten, Die Partei, NPD, Die Rechte, REP, Zentrum, Die Violetten, ADD, DBD, Aufbruch C, Schöner Leben

Dagegen: SPD, Grüne, Linke, ÖDP, DKP, MLPD, JED, Freie Wähler, BIG, FBI/FWG, Volksabstimmung, V-Partei

Neutral: CDU, Tierschutzliste, BGE, Gesundheitsforschung


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Umfrage: Schlechterer Tabak in der Ekelpackung?

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Aktuell

Samstag, 04. März 2017 um 22:28 Uhr

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Seit Mai letzten Jahres wird die neue Tabakproduktrichtlinie (TPD2) in Deutschland umgesetzt. Sie hat uns nicht nur die Ekelbilder auf den Tabakverpackungen beschert, auch sind viele sogenannte Zusatzstoffe bzw. Zubereitungsmöglichkeiten seitdem verboten. Mit deren Hilfe konnten besondere Geschmacksvarianten im Tabak gestaltet werden.


Wir wollen wissen: Schmeckt der Tabak aus der Ekelpackung anders als zuvor? Haben Sie Veränderungen beim Ziehen/der Inhalation festgestellt?  Wählen Sie den Abschnitt, der für Ihr bevorzugtes Produkt relevant ist, also Zigaretten oder Dreh/Stopftabak.  Verwenden Sie beides, können Sie auch gerne beide Fragenkomplexe beantworten.


Mitmachen und gewinnen!

Unter den Teilnehmern verlosen wir 5 Ekelschutzsets, bestehend aus einem Schachtelteufel Sammelalbum für Ekelbilder und Überklebern für Zigarettenschachteln oder wahlweise Feinschnittbeutel.

Hier geht es zur Umfrage.

 

Günter Ropohl verstorben

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Donnerstag, 09. Februar 2017 um 19:25 Uhr

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Netzwerk Rauchen trauert um verdientes Mitglied

Das Netzwerk Rauchen hat einen seiner Vordenker verloren. Prof. Dr. Günter Ropohl ist am 28. Januar im Alter von 77 Jahren gestorben. Der 1939 in Köln geborene Ingenieur, Technikphilosoph und -soziologe lehrte bis zu seiner Emeritierung 2004 Allgemeine Technologie an der Universität Frankfurt/Main. Als anerkannter Wissenschaftler hat er bedeutende Forschungsleistungen auf diesem Gebiet vollbracht.

Prof. Dr.-Ing. Günter Ropohl 14.06.39 - 28.01.17

Prof. Dr.-Ing. Günter Ropohl 14.06.39 - 28.01.17

Im (Un)Ruhestand widmete sich der in Karlsruhe wohnhafte überzeugte Raucher dem sich intensivierenden Kreuzzug gegen den Tabakgenuss. Sein erster Artikel zum Thema erschien im Juni 2006 in der Tabakzeitung, bereits wenige Monate später veröffentlichte ein Vorläufer von Netzwerk Rauchen seinen Text „Passivrauchen – ein überschätztes Gesundheitsrisiko“ auf der Rückseite eines Flugblattes.

In über zehn Jahren aktiver Mitgliedschaft beim Netzwerk Rauchen engagierte Ropohl sich besonders gegen die pseudowissenschaftliche Täuschung der Öffentlichkeit in Sachen Umgebungsrauch. Sein 2014 erschienenes Buch „Besorgnisgesellschaft. Hintergründe der Tabakbekämpfung“ verdient eine große Leserschaft. Als online verfügbare Lektüre sei sein Text zur „Krise der Tabakkultur“ empfohlen, in der sich u.a. mit einer Technikbewertung von Tabakwaren beschäftigt. Zudem finden sich bei der Zeitschrift Novo zahlreiche Artikel aus seiner Feder, die sich der Tabakbekämpfung, aber auch vielen anderen Themen widmen. Sein Beitrag „Forschung und mentale Prostitution“ z.B. macht grundsätzliche Probleme deutlich. Ebenfalls exemplarisch sei auf einen Text verwiesen, in dem der bekennende Genießer „den diätetischen Vegetarismus als ein Krankheitssymptom eigener Art“ behandelt. Wer Günter Ropohl hören möchte, kann dies in einen Audio-Mitschnitt einer Diskussionsveranstaltung aus dem Jahre 2008 tun (Transkript hier).

Er verstarb einige Monate nach seiner Ehefrau, mit der er über ein halbes Jahrhundert verheiratet war. Unsere Gedanken sind bei seinem Sohn. Netzwerk Rauchen verliert einen klugen Kopf, eine entschiedene Stimme – und einen geselligen Mitstreiter. Günter Ropohls Wirken und seine Schriften werden uns aber bleibend anspornen. In seinen eigenen Worten:

Der Kampf gegen die Raucherinnen und Raucher ist ein neuer Klassenkampf, ein Klassenkampf von oben: Gesundheitshysteriker und Organisationsmenschen verbünden sich, um ein Drittel ihrer Mitmenschen um Freiheit und Lebensfreude zu bringen. Wie einst die Arbeiterbewegung mit machtvollen Organisationen um ihre Rechte gekämpft hat, so müssen sich heute die rauchenden Menschen gegen die zunehmenden Unterdrückungsversuche wehren. Raucher aller Länder, vereinigt euch!“

Nachruf von Christoph Lövenich


   

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