Sie sind hier: Start Archiv

Spendenshop Netzwerk Rauchen e.V.

Fördern Sie unsere Arbeit mit einer Spende:

https://www.zambeza.de/

Anzeige

Der beste online Headshop bei Zamnesia: alles was das Raucherherz begehrt!

unser-tabak.de

Ihr uns auch, EU.

Frank Davis auf Deutsch

Grieshabers Wissenschaftsdialog

  • Doktor Bonettis Stunde der Wahrheit
    Eine Charakteristik unserer schnelllebigen Zeit besteht darin, dass die Sensationen von gestern oder vorgestern heute längst vergessen sind. Problematisch daran ist, dass dies dazu führt, dass die abenteuerlichsten Fehlprognosen verbreitet werden können...

NOVO-Argumente

Novo
Neue Novo-Artikel
  • Kleinmut klagt an
    Alles geht den Bach runter, und schuld daran sind Industrie und Fortschritt. Mit solch larmoyanten Botschaften geben Eltern und Lehrer Kindern Pessimismus mit auf den...

TICAP

Brüsseler Erklärung zur wissenschaftlichen Integrität

Spenden Sie für das Netzwerk!


Erfahren Sie mehr...



Neu!
Spenden mit Girocode

Girocode

Direkt, gebührenfrei, sicher!

Österreich: Gesundheitsministerin findet Rauchverbote „sinnlos“

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Benutzerbewertung: / 1
SchwachPerfekt 

Wie ihre Amtskollegen anderswo bekennt sich Österreichs Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky zum Ziel der Tabak-Bekämpfung.  Allerdings kommt sie zu dem Schluss, dass Rauchverbote in der Gastronomie gerade deshalb sinnlos seien:
"In Italien wird leider nicht weniger geraucht als vorher, nur eben
auf der Straße. Es gibt keine rezenten Studien, dass sich durch ein
Rauchverbot in Lokalen das Rauchverhalten ändert."

Soviel Ehrlichkeit sind wir von Gesundheitsminster/-innen nicht gewöhnt. Sie gibt zu, dass die Verbotsgesetze nur der Raucherdezimierung dienen sollen und straft außerdem ihre italienische Kollegin Lügen, die andere Behauptungen über die Folgen von Rauchverbote ventiliert hatte.

Ganz entgegen der Public-Health-Logik des Gesundheitsautoritarismus verkündet Kdolsky außerdem, dass sie die "Freiheit des einzelnen“ bedeutsam findet, jeder solle "in seinem Bereich tun können, was er möchte".

Als wäre dies nicht revolutionär genug für eine Gesundheitsministerin, so hat sie auch eine Meinung zum Passivrauchlegende, die sich wohltuend von der üblichen propagandistischen Irreführung abhebt:
Es gibt "große Diskurse zu dem Thema" und die in der Alpenrepublik kursierende Behauptung, dass Passivrauchen bis zu hundert Tote pro Jahr verursache, kann sie "nach Kenntnis der aktuellen wissenschaftlichen Studien nicht bestätigen".

Ein wahres Wort, leider regieren in Deutschland die Unkenntnis der wissenschaftlichen Fakten und die Leichtgläubigkeit. Interessant auch, dass die fabulierten Passivrauchtoten in Österreich viel weniger sein sollen (in Relation zur Bevölkerung) als in Deutschland.
Dafür rauchen in Österreich mehr Menschen, nach offiziellen Zahlen einer Studie im Auftrag des Gesundheitsministerium praktiziert eine Mehrheit (!) der Erwachsenen in der Alpenrepublik dem Tabakgenuss. 
Soviel zur angeblich kleinen, verschwindenden Minderheit, die sich zum Sündenbock eigne.

Außerdem sind die Österreicher/-innen kritischer gegenüber dem Säuberungsplan des „Rauchfreien Europa“ eingestellt als andere in der EU.

Tu felix Austria

 

Powered by Joomla!