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Willy Brandt zum 100. – Ein Rauch von Geschichte

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Heute wäre der frühere Bundeskanzler Willy Brandt, Kämpfer gegen den Nationalsozialismus und einst Regierender Bürgermeisters des Vorpostens der freien Welt – als diese in manchem noch freier war – 100 geworden.

Bundesarchiv, B 145 Bild-F048639-0008 / Wegmann, Ludwig / CC-BY-SA [CC-BY-SA-3.0-de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons

Zu seinen Zeiten konnte er noch rauchend in Wahlwerbespots auftreten und mit der Zigarette im Mund Kindern Autogramme geben, ohne dass sich verkrampfte Moralapostel darüber echauffiert hätten. Der als Raucher heute bekannteste Altkanzler ist zwar Helmut Schmidt, doch auch Brandt war passionierter Tabakgenießer. Zwar ließ er das Zigarrerauchen, als der hierfür berühmtere Ludwig Erhard Kanzler wurde, und überließ das Pfeiferauchen – lange hatte der Friedensnobelpreisträger zur (Friedens-)Pfeife gegriffen – dem  SPD-Urgestein Herbert Wehner, den Zigaretten und Zigarillos blieb er aber zugetan. Darauf Ende der Sechziger Jahre angesprochen, erklärte er mit seiner unnachahmlich rauchigen Stimme: „Solange man nicht selbst das Gefühl hat, es schadet wirklich, warum soll man denn auf dieses Stimulans verzichten, wenn es nicht nur eine dumme Angewohnheit ist.“

Sein enger Vertrauter Egon Bahr, auch mit über 90 nach wie vor Tabakraucher, sagte über Brandt, dass, wenn ein Arzt ihm von Wein, Weib und Gesang abgeraten hätte, er eventuell das Singen eingestellt hätte. Jedenfalls ließ er sich Anfang der Siebziger nicht von seiner Gesundheitsministerin (den größten Teil seines Lebens blieb er von der Existenz eines solchen Ministeriums verschont) zum Verzicht bewegen und während seiner Kanzlerschaft durfte selbstverständlich bei Sitzungen des Bundeskabinetts zur Tabakware gegriffen werden. In Erinnerung an diesen bedeutsamen Staatsmann sollten wir heute mindestens eine mehr anzünden.

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