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MULTIKULTURALISMUS FUNKTIONIERT NICHT

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(Originaltitel: Multiculturalism Doesn’t Work)

"Erst war es nur der Tabakrauch. Jetzt ist alles andere dran."

Frank zitiert das Magazin "The Spectator", genauer: einen Artikel daraus namens "Der ansteckende Wahnsinn der neuen Politischen Korrektheit":

»Im Verlauf der Jahre wird immer klarer, dass einige unserer aufgewecktesten jungen Leute nicht mehr alle Tassen im Schrank haben. Es ist, als ob sie sich ein Virus eingefängen hätten, ein geistiges, ein Sortiment von Gedanken und Ideen, das man flüchtig als Politische Korrektheit bezeichnen könnte, mir aber merkwürdiger und schädigender vorkommt als diese.
Wir haben ein Recht darauf, nicht gekränkt zu werden, denken diese Kids, das aber hat schreckliche Auswirkungen.
[...]
Studenten haben auch beschlossen, dass sie Schutz brauchen vor verstörenden Abschnitten in Büchern. Es gab Forderungen, in bedeutende Bücher Inhaltswarnungen einzubringen: 'Der große Gatsby': frauenfeindlich, 'Huckleberry Finn': rassistisch, 'Der Kaufmann von Venedig': antisemitisch.«

Weiteres Zitat, von Rod Little, ebenfalls im Spectator:

»Was können wir als Gesellschaft gegen die erbarmungslose Belästigung von Frauen durch Schrecken verbreitende Männer tun? Da muss etwas getan werden - und zwar schnell. Zu diesem Schluss bin ich gelangt, nachdem ich einen zutiefst erschreckenden Artikel der Kolumnistin Daisy Buchanan gelesen hatte. [...]
Ich werde die Übergriffe, die dieser ziemlich jungen Frau widerfahren sind, in allen Einzelheiten wiedergeben, denn ich glaube, das sollten die Leute wissen; sie müssen herausgeschreckt werden aus ihrer Gleichgültigkeit, sie müssen konfrontiert werden mit dem ungeheueren Ausmaß des Problems, egal wie traumatisierend das sein mag.
Der jüngste Zwischenfall ereignete sich auf Daisy Weg zu ihrer Jogastunde. Außerhalb des Studios sagte ein Mann zu ihr: 'Hallo - ich seh dich öfter hier! Wie heißt du denn?'. Ja, ich weiß. Es ist unglaublich, dass solche Dinge heutzutage immer noch passieren können. Glücklicherweise war Daisy gerade auf Draht und murmelte eine Antwort, aus der der Mann nicht eindeutig herauslesen konnte, dass sie Daisy hieß. Aber sie war offensichtlich vor Entsetzen erstarrt.
...«

Nun Frank:

"Ich wuchs in einer Zeit getrennter Jungen- und Mädchenschulen auf, und Pubs waren tabu für Kinder und Frauen ohne Begleiter. Dann wurde die Trennung aufgehoben, alle waren gleichberechtigt - was ich anfangs als eine gute Sache betrachtete.

Bald kamen mir aber Zweifel, denn die Pubs füllten sich mit wilden Kindern, und es war nicht außergewöhnlich, junge Mütter ihren Säuglingen auf den Tischen die Windeln wechseln zu sehen. Und in vielerlei Hinsicht entwuchsen die Rauchverbote, die nicht viel später folgten, dem Zusammelprall der neu angekommenen Werte von Zuhause, Schule und Spielplatz mit den traditionellen, erwachsenen und (weitgehend) männlichen Werten des Kneipenlebens. Wie furchtbar für den kleinen Johnny, Leute rauchen zu sehen! Und trinken! Traditionelle Kneipenwerte wurden sehr schnell von Haus-, Schul- und Spielplatzwerten besiegt. Die Raucher wurden rausgeschmissen. Die Trinker werden ihnen zweifellos bald folgen.

Ich denke, dasselbe würde passieren, wenn allen Kirchen gesagt würde, sie müssten nun alle Arten religiösen Glaubens bedienen, nicht nur eine. Dann gäbe es einen Katholischen Tag, einen Protestantischen Tag, einen Jüdischen Tag, einen Muslimischen Tag, einen Buddhistischen Tag und einen Satanistischen Tag. Denn miteinander würden sie keine Woche lang auskommen.

Deshalb funktioniert Multikulturalismus nicht, glaube ich: Er lässt all die unterschiedlichen Kulturen aufeinanderprallen und in Konflikt geraten. Religionen können koexistieren, solange jede ihre eigenen Gotteshäuser hat, in denen der eigene Glaube und die eigene Tradition vorherrscht. Raucher und Nichtraucher können koexistieren, wenn es getrennte Raucher- und Nichtraucherräume gibt. Erwachsene und Kinder können koexistieren, wenn Letztere weitgehend zu Hause und in der Schule bleiben und Erstere ihre Erwachseneneinrichtungen haben. Männer und Frauen können koexistieren, wenn beiden ihre separaten Freiräume bleiben. Franzosen und Deutsche und Italiener und Spanier können koexistieren, wenn alle ihre eigenen Länder haben, in denen jeweils die eigene Kultur überwiegt. Das mit einer Einheitslösung klappt nicht. Das mit der Einheitswährung der EU klappt nicht. Das mit der Freizügigkeit des Wohnorts klappt nicht. Das mit der Globalisierung klappt wahrscheinlich auch nicht.

Es ist ungefähr so, wie wenn jemand alle Chemikalien in einem Chemielabor in einen einzigen großen Bottich ausleeren würde. Die Explosion würde vermutlich das Dach wegsprengen. In ihren Flaschen freilich können sie alle im Labor friedlich koexistieren."

Original: https://cfrankdavis.wordpress.com/2015/08/29/multiculturalism-doesnt-work/

NWR-FB: https://www.facebook.com/groups/NetzwerkRauchen/permalink/10152920061171595/

Frank Davis auf der Netzwerk Rauchen - Facebook-Gruppe: https://www.facebook.com/groups/NetzwerkRauchen/search/?query=frank%20davis

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