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Kunstzensur und Rauchen

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Aktuell

Montag, 27. April 2015 um 21:33 Uhr

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Autor der Freiheit

Lennon, Roosevelt, Sartre - sie alle wurden schon Retuscheopfer. Tabakwaren entfernte man von ihren Abbildungen. Und wer Drehbücher für den WDR schreibt
muss darin das Rauchen minimieren, auch um Preis der Geschichtsklitterung. Warum? Der Anblick des Rauchens soll verschwinden – von Bildschirm und Leinwand,
Bühne und Plakaten. Paternalistische Gesetze und Zensur aus vorauseilendem Gehorsam schränken die Kunstfreiheit ein.
Christoph Lövenich, einst im Bundesvorstand des Netzwerk Rauchen, hat dieser Thematik den Artikel "Ernst sei das Leben – 'rauchfrei' die Kunst" gewidmet, der im Magazin NovoArgumente und bei der Achse des Guten erschien.
Diesen Monat erhielt Lövenich dafür die Auszeichnung als "Autor der Freiheit" im Monat März, verliehen vom Magazin liberal.
Wir gratulieren! Kritische Autoren verfolgen diese unheilvolle Entwicklung schon seit langem, z.B. Rauchernews, der Sackstark!-Blog oder auch Novo.
Diese Statue des ehemaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss wurde wegen der Zigarre auch schon Zielscheibe der Antiraucher - Foto: Robin Müller
Lizenz: GNU Free Documentation License
Christoph Lövenich, einst im Bundesvorstand des Netzwerk Rauchen, hat dieser Thematik den Artikel "Ernst sei das Leben – 'rauchfrei' die Kunst" gewidmet, der im Magazin NovoArgumente und bei der Achse des Guten erschien.
Diesen Monat erhielt Lövenich dafür die Auszeichnung als "Autor der Freiheit" im Monat März, verliehen vom Magazin liberal.
Wir gratulieren! Kritische Autoren verfolgen diese unheilvolle Entwicklung schon seit langem, z.B. Rauchernews, der Sackstark!-Blog oder auch Novo.

Lennon, Roosevelt, Sartre - sie alle wurden schon Retuscheopfer. Tabakwaren entfernte man von ihren Abbildungen. Und wer Drehbücher für den WDR schreibt muss darin das Rauchen minimieren, auch um Preis der Geschichtsklitterung. Warum? Der Anblick des Rauchens soll verschwinden – von Bildschirm und Leinwand, Bühne und Plakaten. Paternalistische Gesetze und Zensur aus vorauseilendem Gehorsam schränken die Kunstfreiheit ein.

Diese Statue des ehemaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss wurde wegen der Zigarre auch schon Zielscheibe der Antiraucher - Foto: Robin Müller

Diese Statue des ehemaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss wurde wegen der Zigarre auch schon Zielscheibe der Antiraucher - Foto: Robin Müller
Lizenz: GNU Free Documentation License

Christoph Lövenich, einst im Bundesvorstand des Netzwerk Rauchen, hat dieser Thematik den Artikel "Ernst sei das Leben – 'rauchfrei' die Kunst" gewidmet, der im Magazin NovoArgumente und bei der Achse des Guten erschien. Diesen Monat erhielt Lövenich dafür die Auszeichnung als "Autor der Freiheit" im Monat März, verliehen vom Magazin liberalWir gratulieren! 

Kritische Autoren verfolgen diese unheilvolle Entwicklung schon seit langem, z.B. Rauchernews, der Sackstark!-Blog oder auch Novo.

 

In eigener Sache: Unser ‚Werbepartner‘ Wilfried Schmickler

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Aktuell

Montag, 23. Februar 2015 um 23:51 Uhr

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In eigener Sache: Unser ‚Werbepartner‘ Wilfried Schmickler

oder: Wer hat Angst vor klaren Standpunkten?

Der bekannte Kabarettist Wilfried Schmickler hat heute in seiner WDR2-Radio-Kolumne die Causa Friedhelm Adolfs persifliert

Murry N. Rothbard
Er ist da ganz unserer Meinung: Der Fall ist lächerlich, Menschen mit halbwegs entwickelter Sozialkompetenz hätten das Problem auch ohne die Beteiligung Dritter oder gar von Anwälten und Gerichten gelöst. Einfach regelmäßig Aschenbecher leeren oder die Wohnungstür abdichten, ab und an das Fenster öffnen – sollte man meinen, geht aber an der Realität des Falles vorbei, mit dem sich Schmickler wohl nicht näher beschäftigt hat. Die Sache ist vielschichtiger, als es in der Regel in den Medien dargestellt wird, vor allem ökonomische Interessen der Eigentümerin spielen eine Rolle, so darf man vermuten.
Macht aber nix, Wilfried Schmickler sprang den Rauchern schon des Öfteren bei, zum Beispiel mit seinen Beiträgen zum Thema Gesundheitswahn, auch bei seinem Auftritt 2008 beim Großhandelsverbund DTV Tabak im ‚Vorprogramm' des „tip-Sonderpreises Engagement für Toleranz und gegen Diskriminierung", den Netzwerk Rauchen damals erhalten hat.
Nun arbeitet er bedauerlicherweise für einen zwangsfinanzierten Staatssender. Wie weit dies seine Kreativität in bestimmte Richtungen lenkt, können wir nur vermuten.
Das bringt uns zum zweiten Aspekt seiner heutigen Kolumne, in der er uns, das Netzwerk Rauchen e.V., zu Recht als radikal darstellt. Wir sind in der Tat „radikal". Wir vertreten nämlich eine klare und unverwässerte Position in Sachen Freiheit der Person und Freiheit der Lebensgestaltung in jeder nur erdenklichen Hinsicht. Das passt ganz schlecht in die politische Landschaft, das macht nämlich sonst (fast) niemand. Ich zitiere Murray Rothbard, um zu verdeutlichen, was es bedeutet, ein klares Ziel zu verfolgen und zu unterscheiden, ob ein Schritt dorthin opportunistischer Verrat wäre. Dazu stellt er zwei Kriterien auf, denen wir folgen wollen:
"1) dass, was auch immer die Übergangsforderung sei, das übergeordnete Ziel der Freiheit als Ziel bewahrt wird und
2) dass keine Schritte oder Maßnahmen jemals explizit oder implizit dem übergeordneten Ziel widersprechen.*
Unsere klare Forderung: Es darf keine Einschränkung der persönlichen Freiheit geben. Jede Einschränkung der Freiheit ist eine Form der Gewalt. Allein die einzelne Person kann über ihr Selbsteigentum bestimmen. Allein der Eigentümer einer Sache, so etwa einer Gastwirtschaft, einer Wohnung, kann darüber befinden wie mit ihr zu verfahren ist, wer sich darin aufhält, was er dort tun darf. Eine durch Vertrag überlassene Sache steht dem Eigentum gleich, der Mieter hat ein Besitzrecht. Friedhelm Adolfs zu unterstützen war folglich ein richtiger, wenn auch kleiner Schritt zum (weit entfernten) Ziel. Wir haben zu keinem Zeitpunkt dieses Ziel außer Acht gelassen oder es kleiner gemacht und somit aufgegeben, um diesen Zwischenschritt zu gehen: Wir sind uns treu geblieben, wir haben es richtig gemacht.
Wir also treten radikal ein für die Freiheit. Das macht Angst. Das erzeugt Widerstand. Nicht nur gegen uns, sondern gegen die Freiheit als solche. Am Ende dieses Weges wird niemand mehr mit Gewalt anderen seinen Willen aufzwingen. Bis dahin fördern wir jeden sinnvollen Schritt in diese Richtung. Und wir bleiben radikal. Darauf sind wir stolz, deshalb existieren wir. Weichgespülte Anpasser, die niemals etwas wirklich wollten und die niemals die Chance haben, etwas anderes zu erreichen als ein Schulterklopfen nach dem Motto „Ihr habt es ja versucht, aber die anderen wollten es anders", die gibt es genug. Die wollen gefallen, versuchen, durch Aufgabe ihrer Prinzipien „irgendwas" noch zu retten, dabei verlieren sie in diesem Moment alles. Sie sind überflüssig, sie können aufhören, denn: So denken Sklaven, so denken Untertanen, so denken Menschen voller Angst. So denken wir nicht, so handeln wir nicht. Sonst wären wir überflüssig.
Ach so: Einzelheiten zum "War on Tobacco" und zur Causa Adolfs sind auf unserer Website zu finden: www.netzwerk-rauchen.de

P.S. Wir danken Herrn Schmickler, dass er unsere Position so klar herausgearbeitet hat!

*Murry N. Rothbard, Für eine neue Freiheit - Kritik der politischen Gewalt, Bd. 1: Staat und Krieg, 2012, Hrsg. Stefan Blankertz, edition g, S. 159

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Prozess Friedhelm Adolfs: Sensation bleibt aus - zu Recht

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Aktuell

Mittwoch, 18. Februar 2015 um 20:04 Uhr

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Prozess Friedhelm Adolfs: Sensation bleibt aus - zu Recht

Der zweitbekannteste Raucher Deutschlands obsiegt beim BGH

Nach einer gestrigen Bundesgerichtshof-Entscheidung muss der Prozess gegen den rauchenden Mieter Friedhelms Adolfs neu aufgerollt werden. Netzwerk Rauchen begrüßt die Rückverweisung des Verfahrens an eine andere Düsseldorfer Kammer.

Rauchen verboten?

Der Verein, der im Zusammenhang mit dem Prozess Spenden gesammelt hatte, sieht sich durch das Karlsruher Urteil bestätigt. „Wir haben der Eigentümerin die angebliche Belästigung durch das Rauchen in der Wohnung nie geglaubt“, so Bundesvorsitzender Michael Löb. Schon zu Beginn des Verfahrens waren Vermutungen laut geworden, dass es der Eigentümerin in Wahrheit nur darum gehe, Friedhelm Adolfs Wohnung teurer als Büroräume vermieten zu können. Andere Mieter waren vor Gericht nicht zu Wort gekommen, auch fand nie ein Ortstermin mit einem Richter statt. Jetzt hat der Bundesgerichtshof die „unter Verletzung prozessualer Vorschriften erfolgte Tatsachenfeststellung“ gerügt. Löb weiter: „Der Frage, ob es nicht an Defiziten bei den Türabschlüssen liegt, wenn Gerüche entweichen sollten, wurde nicht nachgegangen. Stattdessen verließ sich die Vorinstanz auf ihren'Kronzeugen', einen seit Jahrzehnten mit der Vermieterin beruflich und privat verbundenen Herrn.“

Die BGH-Entscheidung sei im Sinne einer sauberen Wahrheitsfindung. Außerdem gehe so kein falsches Signal an intolerante Zeitgenossen, den Rauchern in ihrem Haus das Leben schwer zu machen. Nach Auffassung des Netzwerks bleibt Rauchen weiterhin eine normale Nutzung der Mietsache, die keinerlei Gesundheitsgefährdung mit sich bringt.

Netzwerk Rauchen unterstützt Raucher in Not mit seinem Spendenfonds "Ein Dach für Raucher", aus dem ein wesentlicher Teil der Sicherheitsleistung für Friedhelm Adolfs zur Verfügung gestellt werden konnte. 

Diese Pressemitteilung als PDF: icon PM_01_2015_Revision_Adolfs (235.81 kB)

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Was ist heute noch nicht verboten?

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Aktuell

Donnerstag, 12. Februar 2015 um 23:26 Uhr

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Verschiedene Podiumsdiskussionen des Magazins NovoArgumente und des Freiblickinstituts beleuchteten in den vergangenen Monaten das Thema Lifestyle-Regulierung. Neben dem Tabakrauchen kamen dabei auch das Dampfen, das Essen, das Trinken, das Glücksspiel und die Prostitution zur Sprache.

Was ist heute noch nicht verboten?

Unter dem Titel „Dem Laster keine Chance? Paternalistische Politik heute“ diskutierten im Dezember im Frankfurter Presseclub der Schriftsteller Zé do Rock, die Strafrechtsprofessorin Monika Frommel, Novo-Redaktionsleiter Johannes Richardt sowie der Chirurg und Pokerspieler Michael „The Doc“ Keiner. Ein kompletter Audiomitschnitt, Fotos und einen Bericht finden Sie hier.  Im vergangenen Monat fand in Berlin eine Veranstaltung mit der Überschrift „Rauchen, Trinken, Dampfen, Essen – Was ist heute erlaubt?“ statt. Auf dem Podium saßen u.a. Nils Thomsen vom Ostdeutschen Pfeifenraucherverband und dem Tabakskollegium Berlin sowie Detlef Petereit, Bundesgeschäftsführer der Bundesversammlung Genuss, Freiheit und Selbstbestimmung. Näheres finden Sie hier und in einem Bericht der FAZ.

Zu den wesentlichen Erkenntnissen gehört, dass der Staat sich in zunehmender Weise in Angelegenheit einmischt, die zur Privatsphäre des Einzelnen gehören, und dabei problematische Folgen anrichtet. Die Politik geht nicht mehr vom mündigen Bürger aus. Zeit, durch beherztes Handeln wieder das Lenkrad des Lebens in die eigenen Hände zu nehmen!

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Abschied und Aufbruch

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Dienstag, 30. Dezember 2014 um 23:16 Uhr

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Stellen sie sich im Text verstreut geflügelte Jahresendwesen und schäumende Sektflaschen vor, die den folgenden Inhalt als eine weitere von ebenso ungezählten wie unsäglichen Silvesteransprachen charakterisieren – wir hatten weder Zeit noch Lust, welche zu malen.

Ausgedienter Engel

Foto: [RAW] 53/365 Ausgedienter Engel (worn-out angel)

Da wir entgegen anderslautenden und nie verstummenden Gerüchten und Unterstellungen nicht vom Antichristen beziehungsweise der „Tabaklobby“ finanziert werden, war unser Jahr aus der Fußgängerperspektive nicht allzu schillernd, da wir unsere knappen Kapazitäten weitgehend im Verborgenen einsetzen mussten, wohingegen der Hausmeister spannende Geschichten am Tresen zum Besten geben könnte, aber leider nicht darf. Daher beschränken wir uns hier auf Dinge, die ohnehin weitgehend bekannt sind, und ergänzen einige Details.

Was unsere knappen Ressourcen besonders in Anspruch nahm und mangels Masse vor dem eigentlichen Ziel beendet werden musste: das geplante Volksbegehren in Nordrhein-Westfalen. Wir erinnern uns, nicht an dieses, sondern das vorangegangene Jahr 2013. Ohne Not wurde ein halbwegs erträglicher Kompromiss in Sachen Raucherverbot in NRW geschleift und durch die Regierung Hannelore Kraft den Tabakliebhabern der totale Krieg erklärt: Mai 2013. Wir entschlossen uns, dagegen vorzugehen. Das Aktionsbündnis „NRW genießt!“ war das organisatorische Dach dafür, eine Vereinigung mehrerer Organisationen mit freiheitlichen Zielen, das sich bereits zuvor mit diversen Aktionen Meriten verdient hatte. Um nicht zu wiederholen, was anderswo detailliert nachzulesen ist: Es kam nicht genug Geld zusammen, um die hohen Hürden eines Volksbegehrens zu nehmen. Wir beendeten das Projekt in dem Wissen, dass das Gesetz gekippt wäre, hätte der nordrhein-westfälische Gesetzgeber jemals die Absicht gehabt, die Bürger an der „Demokratie“ teilnehmen zu lassen. Hunderte Stunden Arbeit waren also gemessen am ursprünglichen Ziel nun zwar für die Katz gewesen, aber als Organisationen und Beteiligte hatten wir: Lernerfolge. „Vergeblich, aber nicht vergebens“ kann man als Resümee hintenan setzen. Wir danken allen Mitstreitern mit der dem Anlass gemäßen Rührung für ihren Einsatz, ihre dafür verbrauchte Lebenszeit und die Kraft, angesichts des ohne Zielerreichung beendeten Projektes weiter zu machen. Das kommende Jahr wird noch viel interessanter als das verflossene, allein weil wir wieder gewachsen sind. Damit wir uns alle in unserem Sinne weiter entwickeln können, verlässt das Netzwerk Rauchen daher fürs erste das Aktionsbündnis und konzentriert sich die nächsten Monate auf eigene Projekte. Um nicht den Eindruck zu erwecken, wir würden in „erstarrten“ Strukturen haften bleiben, senden wir so das Signal: Wir mischen die Karten neu und sind jederzeit bereit, welche Anforderungen auch immer an uns gestellt werden. Thank you, fellows!
Um auch das erwähnt zu haben: Raucherdiskriminierung entwickelt sich für Entmieter als willkommenes Vehikel, Verträge zu umgehen. Auch hier helfen wir, ich verweise auf unsere Aktionen zu Gunsten von Friedhelm Adolfs, dem „zweitbekanntesten Raucher Deutschlands“. Sein Prozess wird am Aschermittwoch endgültig entschieden werden, dann wird diese Narretei hoffentlich ihr gutes Ende finden. Friedhelm ist der Medienstar in dieser Sache, aber ganz unbemerkt von der Öffentlichkeit unterstützen wir erfolgreich vom Mob drangsalierte Mitmenschen, deren einziges ‚Vergehen‘ darin besteht, Tabak zu mögen.
Und zum Schluss noch ein kleines Training der Vorstellungskraft: denken sie sich, wenn sie zum Beispiel im Großraum Berlin wohnen, 10.000 Lokale weg, die es da bislang noch gibt. Und, macht das Spaß? Haben sie ein Bild vor sich, wie sie um die einhundert Kilometer fahren, wenn sie mal am Tresen ein Bier trinken wollen? Falls ja, empfehlen wir den nächsten Urlaub in Irland zu verbringen. Es lebe die Demokratie!
Allen Mitstreitern und Sympathisanten ein gesegnetes Jahr 2015! Alle anderen sind uns herzlich egal und es interessiert uns nicht, ob euer Jahr die Hölle oder der Himmel wird.

Was unsere knappen Ressourcen besonders in Anspruch nahm und mangels Masse vor dem eigentlichen Ziel beendet werden musste: das geplante Volksbegehren in Nordrhein-Westfalen. Wir erinnern uns, nicht an dieses, sondern das vorangegangene Jahr 2013. Ohne Not wurde ein halbwegs erträglicher Kompromiss in Sachen Raucherverbot in NRW geschleift und durch die Regierung Hannelore Kraft den Tabakliebhabern der totale Krieg erklärt: Mai 2013. Wir entschlossen uns, dagegen vorzugehen. Das Aktionsbündnis „NRW genießt!“ war das organisatorische Dach dafür, eine Vereinigung mehrerer Organisationen mit freiheitlichen Zielen, das sich bereits zuvor mit diversen Aktionen Meriten verdient hatte. Um nicht zu wiederholen, was anderswo detailliert nachzulesen ist: Es kam nicht genug Geld zusammen, um die hohen Hürden eines Volksbegehrens zu nehmen. Wir beendeten das Projekt in dem Wissen, dass das Gesetz gekippt wäre, hätte der nordrhein-westfälische Gesetzgeber jemals die Absicht gehabt, die Bürger an der „Demokratie“ teilnehmen zu lassen. Hunderte Stunden Arbeit waren also gemessen am ursprünglichen Ziel nun zwar für die Katz gewesen, aber als Organisationen und Beteiligte hatten wir: Lernerfolge. „Vergeblich, aber nicht vergebens“ kann man als Resümee hintenan setzen. Wir danken allen Mitstreitern mit der dem Anlass gemäßen Rührung für ihren Einsatz, ihre dafür verbrauchte Lebenszeit und die Kraft, angesichts des ohne Zielerreichung beendeten Projektes weiter zu machen. Das kommende Jahr wird noch viel interessanter als das verflossene, allein weil wir wieder gewachsen sind. Damit wir uns alle in unserem Sinne weiter entwickeln können, verlässt das Netzwerk Rauchen daher fürs erste das Aktionsbündnis und konzentriert sich die nächsten Monate auf eigene Projekte. Um nicht den Eindruck zu erwecken, wir würden in „erstarrten“ Strukturen haften bleiben, senden wir so das Signal: Wir mischen die Karten neu und sind jederzeit bereit, welche Anforderungen auch immer an uns gestellt werden. Thank you, fellows!

Um auch das erwähnt zu haben: Raucherdiskriminierung entwickelt sich für Entmieter als willkommenes Vehikel, Verträge zu umgehen. Auch hier helfen wir, ich verweise auf unsere Aktionen zu Gunsten von Friedhelm Adolfs, dem „zweitbekanntesten Raucher Deutschlands“. Sein Prozess wird am Aschermittwoch endgültig entschieden werden, dann wird diese Narretei hoffentlich ihr gutes Ende finden. Friedhelm ist der Medienstar in dieser Sache, aber ganz unbemerkt von der Öffentlichkeit unterstützen wir erfolgreich vom Mob drangsalierte Mitmenschen, deren einziges ‚Vergehen‘ darin besteht, Tabak zu mögen. 

Und zum Schluss noch ein kleines Training der Vorstellungskraft: denken sie sich, wenn sie zum Beispiel im Großraum Berlin wohnen, 10.000 Lokale weg, die es da bislang noch gibt. Und, macht das Spaß? Haben sie ein Bild vor sich, wie sie um die einhundert Kilometer fahren, wenn sie mal am Tresen ein Bier trinken wollen? Falls ja, empfehlen wir den nächsten Urlaub in Irland zu verbringen. Es lebe die Demokratie! 

Allen Mitstreitern und Sympathisanten ein gesegnetes Jahr 2015! Alle anderen sind uns herzlich egal und es interessiert uns nicht, ob euer Jahr die Hölle oder der Himmel wird. 

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